Die Primadonna und der russische Dichter in Fürstensaal St. Peter - Turgenev

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Die Primadonna und der russische Dichter in Fürstensaal St. Peter

Aktuelles
Concert spirituel

...ménage à troi:


Györgyi Dombradi, Mezzosopran

Lambert Bumiller, Klavier

Siemen Rühaak, Rezitation
Das Duo Dombradi/Bumiller ist engagierter Vermittler der Musik Viardots und es hat eine CD mit Werken der Komponistin herausgebracht, die mit höchster Bewertung besprochen wurde.

Siemen Rühaak gehört zu den profiliertesten Film- und Theaterschauspielern und wird Turgeniew seine Stimme leihen und auch das Programm mit Briefzitaten und Kommentaren moderieren.


Pauline Viardot war ein gefeierter Opernstar im 19. Jahrhundert. Auch als Komponistin trat sie in Erscheinung und viele befreundete Musiker wie Berlioz, Chopin, Schumann und Brahms schätzten ihre Werke. Der glühendste Verehrer war der russische Dichter Turgenjew, beide verband eine innige Freundschaft. Was liegt näher, als die schönsten Lieder der Operndiva mit einer humorvollen Erzählung des Dichters zu kombinieren?



 
 
 
 
 
 
 
Concert spirituel im Fürstensaal
 
Sonntag, 17. März 2019, 17 Uhr
 
 
„Die Primadonna und der russische Dichter
 
Lieder von Pauline Viardot-Garcia
 
Erzählung von Iwan Turgenjew
 
 
 
Györgyi Dombradi, Gesang
 
Lambert Bumiller, Klavier
 
Siemen Rühaak, Rezitation
 
 
 
 
                                                PROGRAMM:
 
 
Pauline Viardot-Garcia         Ressemblance (Ähnlichkeit)
 
1821-1910                                Sully Prudhomme
 
 
                                                Madrid
 
                                                Alfred de Musset
 
 
                                                                         *
 
 
                                                Sérénade
 
                                                Théophile Gautier
 
 
                                                Le Toréador (Der Stierkämpfer)
 
                                                Victor Hugo
 
 
                                                                         *
 
 
                                                La Mésange (Die Meise)
 
                                                Iwan Turgenjew (Französisch von Louis Pomey)
 
 
                                                In der Frühe
 
                                                Eduard Mörike
 
 
                                                                         *
 
 
Charles Gounod                     Ce que je suis sans toi
 
1818-1893                                (Was ich ohne dich wäre)
 
                                                L. de Peyre
 
 
                                                A toi mon cœur (Dein ist mein Herz)
 
                                                 Jules Barbier nach dem Gedicht
 
                                                'Das Fischermädchen' von Heinrich Heine
 
 
                                                                         *
 
 
ERZÄHLUNG                       DIE SÄNGER
 
                                                von Iwan Turgenjew (1818-1883)
 
                                                aus den „Aufzeichnungen eines Jägers“ (1852)
 
                                                                                                 
 
Pauline Viardot-Garcia          Géorgienne (Georgische Weisen)
 
         Alexander Puschkin
 
         (Französisch von Louis Pomey)
 
 
                                                Canzone d'Amore: Ti voglio amar
 
                                                (Ich will dich lieben)
 
                                                'Canti popolari Toscani'
 
 
                                                                         *
 
 
                                                Premier Trouble (Erste Unruhe)
 
                                                Louis Pomey
 
 
                                                Reproches (Vorwürfe)
 
                                                Louis Pomey
 
                                                nach einem Toskanischen Volkslied
 
 
                                                                         *
 
 
                                                Szene der HERMIONE
 
                                                aus der Tragödie 'Andromaque'
 
                                                von Jean Racine
 
 
 
Pauline Viardot-García (1821–1910) war eine der faszinierendsten, vielseitigsten und einflussreichsten Musikerinnen des 19. Jahrhunderts. Sie wurde 1821 als Tochter des spanischen Tenors Manuel García in Paris geboren. Ihre ältere Schwester ist die berühmte Sopranistin Maria Malibran. Pauline erhält eine erste Ausbildung als Pianistin, u.a. durch Franz Liszt, als aber ihre Schwester 1836 stirbt, wird sie zur Primadonna der Opernbühne erzogen. 1839 debütiert die 18jährige in London und beginnt so eine der erstaunlichsten Opernkarrieren ihrer Zeit. 1840 heiratet sie den Theaterdirektor Louis Viardot, der 21 Jahre älter als sie ist. Pauline ersingt sich Triumphe auf Konzert-Tourneen durch Deutschland, Italien und Russland, wo sie 1843 den Dichter Iwan Turgenjew kennen lernt – eine schicksalhafte Begegnung für beide. Die Viardot führt ein aufregendes Leben, baut sich einen beliebten Salon in Paris auf und bringt nebenbei noch vier Kinder zur Welt. Aus politischen Gründen entscheidet sich die Familie, nach Deutschland überzusiedeln. Die Wahl fällt auf Baden-Baden. In der "Sommerhauptstadt Europas" hatte sich auch schon Paulines Freundin Clara Schumann angesiedelt. Im Sommer 1863 erfolgt der Umzug in ihr Haus in der heutigen Fremersbergstraße. Wenig später folgt auch Turgenjew nach, der das nachbarliche Grundstück erwirbt. Auch in Baden-Baden wird Paulines musikalischer Salon bald zu einem gesellschaftlichen Ereignis, bei dem sich Künstler, Fürsten und Könige die Klinke in die Hand geben. Sie musiziert gemeinsam mit Clara Schumann und Johannes Brahms, der zur gleichen Zeit sein Domizil in Lichtental aufgeschlagen hatte. Pauline unterrichtet viele Schülerinnen, die zu bedeutenden Sängerinnen werden sollten und komponiert Lieder, Klavierstücke und kleine Operetten, die sie mit der Familie und ihren Schülerinnen aufführt.
 
Bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges ist die Familie Viardot gezwungen, Deutschland zu verlassen und ihr Anwesen in Baden-Baden zu verkaufen. Als sich die Viardots in Paris niederlassen, zieht wenig später auch der Freund Turgenjew nach. 1883 wird ein schreckliches Jahr für Pauline, sowohl ihr Mann wie auch Turgenjew erkranken schwer und sterben beide im gleichen Jahr. 27 Jahre bleiben ihr noch zu leben. Sie pflegt Umgang mit Künstlern und nimmt am Pariser Konzertleben teil. Hochbetagt stirbt Pauline Viardot-García am 18. Mai 1910 in Paris. Eine Büste der Künstlerin steht heute in der Baden-Badener Allee, unweit des Stadtmuseums.
 
 
Die Sängerin Györgyi Dombrádi und der Pianist Lambert Bumiller bilden seit ihrem Studium an der Freiburger Musikhochschule ein festes Duo, das mit einem ungewöhnlich breitgefächerten Repertoire aufwarten kann. Die bemerkenswerten Sprachkenntnisse der Sängerin erlauben es, alle Werke in ihrer Originalsprache aufzuführen. Stilsicherheit, Ausdrucksstärke, Unmaniriertheit, hohe Musikalität, perfektes Zusammenspiel sind Eigenschaften, die den beiden Künstlern attestiert werden.
 
Györgyi Dombrádi wurde in Ungarn geboren und studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Klaus-Dieter Kern und Prof. Ramón Walter. Opern- und Konzertengagements unter den Dirigenten Sylvain Cambreling, Leopold Hager u.a. führten sie in viele Länder Europas. CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen machte sie bei den Sendern SWR (Freiburg), RTL (Luxemburg), RSI (Lugano), DRS (Basel und Zürich) und Magyar Televízió Budapest. Als Konzertsängerin hat sie alle wichtigen Alt- und Mezzopartien der Oratorienliteratur gesungen.
 
Lambert Bumiller studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Helmut Barth (Klavier und Kammermusik) und bei Prof. Ramón Walter (Liedgestaltung). Wichtige Impulse für sein Spiel verdankt er der Begegnung mit Bruno Canino und den Meisterkursen bei Erik Werba, Dietrich Fischer-Dieskau und Elisabeth Schwarzkopf. Seit 1986 hatte er verschiedene Lehraufträge an den Hochschulen von Karlsruhe, Freiburg und Saarbrücken inne. Lambert Bumiller ist gleichermaßen als Liedbegleiter wie als Kammermusikpartner gefragt, was seine zahlreichen Konzerte und Aufnahmen im In- und Ausland belegen. Mit der CD «Pauline Viardot-Garcia, Mélodies-Lieder-Songs» (Ars Musici AM 1288-2) haben die beiden sich als profunde Kenner und engagierte Vermittler von Leben und Werk der großen Primadonna und Komponistin ausgewiesen. Unter anderem wurde diese Einspielung im FONO FORUM mit höchster Bewertung besprochen.
 
Siemen Rühaak, einer der profiliertesten deutschen Film- und Theaterschauspieler, wird Turgenjew seine Stimme leihen und das Programm mit Briefzitaten und Kommentaren aus der Feder Bumillers moderieren.
 
Neben seinen Theaterverpflichtungen (z. B. Münchner Kammerspiele, Thalia Theater sowie Deutsches Schauspielhaus hamburg, Städtische Bühnen Frankfurt u. a.) ist er häufig in Fernsehfilmen und -serien zu sehen. Sein Rollenrepertoire ist sehr vielschichtig und reicht vom Sympathieträger bis zum Übeltäter. Er arbeitet auch als Regisseur. Weiterhin ist er Sprecher diverser Hörbücher und zahlreicher Hörspielproduktionen. Bei der SWR-Produktion des Hörspiels „Pauline Viardot-Garcia in Baden-Baden“ von Lambert Bumiller im Jahr 1999 lieh er Iwan Turgenjew seine Stimme. Seitdem ist Rühaak dem Künstlerpaar Dombradi/Bumiller freundschaftlich verbunden.
 
 
Concert spirituel
 

Die Primadonna und der russische Dichter
 
Pauline Viardot-Garcia und Iwan Turgenjew
 
 
...ménage à troi:
 
 
Györgyi Dombradi, Mezzosopran
 
 
Lambert Bumiller, Klavier
DIE PRIMADONNA UND DER RUSSISCHE DICHTER

 
Pauline Viardot-Garcia (1821-1910) & Iwan Trugenjew (1818-1883)
 
 
Pauline Viardot-Garcia war eine der faszinierendsten Künstler-persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Hineingeboren in eine Theaterfamilie lernte sie das Singen von ihrem Vater, dem spanischen Tenor Manuel Garcia. Klavierunterricht hatte sie bei Liszt, in die Grundlagen der Komposition wurde sie von Reicha eingeführt. Als Sängerin trat sie früh in die Fußstapfen ihrer so jung verstorbenen Schwester Maria Malibran. Schnell wurde sie zu einem leuchtenden Stern am Himmel der damaligen musikalischen Welt. In den Opernhäuser von Paris, London, Berlin und St. Petersburg wurde sie gefeiert. Komponisten und Publikum lagen ihr zu Füßen.
 
Dem befreundeten Berlioz korrigierte sie seine Partituren, Gounod verhalf sie mit Rat und Tat zu einer Komponistenlaufbahn. Mit Clara Schumann spielte sie vierhändig im Konzert. Robert Schumann widmete ihr seinen Heine-Liederzyklus op.24. Und auf Schloß Nohant bei George Sand musizierte sie mit Chopin.  Für Brahms übernahm sie die Solopartie bei der Uraufführung seiner Alt-Rhapsodie. Der außerordentlich kultivierte und intelligente Saint-Saëns pflegte ihren Umgang und schätzte sie auch als Komponistin sehr hoch.
 
Einer ihrer glühendsten Verehrer wurde der russische Dichter Iwan Turgenjew. Seit ihrer ersten persönlichen Begegnung im Petersburg des Jahres 1843 bis zu Turgenjews Tod 1883 verband die beiden eine innige Freundschaft, die auch Paulines Gatten Louis Viardot mit einschloß. Neben der Liebe zu der großen Künstlerin verband die beiden Herren auch die Liebe zur Jagd und die Liebe zu Spanien.
 
Acht Jahre lebten die Viardots (und in ihrem Gefolge auch Turgenjew) in Baden-Baden, wo die Matineen in ihrem musikalischen Salon zum Glanzvollsten gehörten, was die "Sommerhauptstadt Europas" damals zu bieten hatte.
 
 
Was liegt also näher, als eine der schönsten und humorvollsten Erzählungen Turgenjews aus den „Aufzeichnungen eines Jägers“, nämlich: „Die Sänger“ mit einigen der schönsten Liedkompositionen aus der Feder von Pauline Viardot-Garcia zu kombinieren?
 
 
 
Interpretiert werden die Werke von der Mezzosopranistin Györgyi Dombradi und dem Pianisten Lambert Bumiller, „die mit ihrer CD «Pauline Viardot-Garcia, Mélodies-Lieder-Songs» sich als profunde Kenner und engagierte Vermittler von Leben und Werk der großen Primadonna und Komponistin ausgewiesen haben“.
 
 
Siemen Rühaak, einer der profiliertesten deutschen Film- und Theaterschauspieler, wird Turgenjew seine Stimme leihen und auch das Programm mit Briefzitaten und Kommentaren moderieren.
 
 
Die beiden Interpreten des Abends, die Sängerin Györgyi Dombrádi und der Pianist Lambert Bumiller bilden seit ihrem Studium an der Freiburger Musikhochschule ein festes Duo, das mit einem ungewöhnlich breitgefächerten Repertoire aufwarten kann. Die bemerkenswerten Sprachkenntnisse der Sängerin erlauben es, alle Werke in ihrer Originalsprache aufzuführen. Stilsicherheit, Ausdrucksstärke, Unmaniriertheit, hohe Musikalität, perfektes Zusammenspiel sind Eigenschaften, die den beiden Künstlern attestiert werden.
 
 
Zwei Zitate aus Kritiken im Zusammenhang mit ihrer CD «Mélodies de Darius Milhaud», die unter anderem mit dem CHOC  von «Le Monde de la Musique» ausgezeichnet wurde:
 
....Die Mezzosopranistin Györgyi Dombrádi singt mit einer großen Sensibilität und außergewöhnlicher Intelligenz. Sie betreibt nie Effekthascherei. Ihre Stimme ist warm und geschmeidig, ihre Aussprache tadellos. Die Begleitung von Lambert Bumiller verdient nur höchstes Lob. (Jean Roy)
 
...Györgyi Dombrádi ist großartig. Nicht nur ist ihr Timbre bewundernswert samtig und sinnlich und die Stimme in allen Registern ausgeglichen, sondern auch ihre Aussprache wird dem Text vollkommen gerecht. Sie wird sehr gut begleitet von Lambert Bumiller, der es versteht, die Unterschiede zwischen der romantischen und der modernen Schreibweise zu verdeutlichen. (Jacques Bonnaure)
 
 
Mit der CD «Pauline Viardot-Garcia, Mélodies-Lieder-Songs» (Ars Musici AM 1288-2) haben die beiden sich als profunde Kenner und engagierte Vermittler von Leben und Werk der großen Primadonna und Komponistin ausgewiesen. Unter anderem wurde diese Einspielung im FONO FORUM mit höchster Bewertung besprochen.
 
 
Die Zeitschrift MUSIK & THEATER brachte im Mai 2001 eine enthusiastische Besprechung mit dem Titel Superprofessionell:
 
...Im Unterschied zu so vielen CD-Einspielungen mit Werken von Komponistinnen, denen das Etikett des Dilettantischen anhaftet, zeichnet sich die erste representative Veröffentlichung von Liedern der französisch-spanischen Romantikerin Pauline Viardot-Garcia (1821-1910) durch vorbildliche Professionalität aus. Die stimmlich und pianistisch beeindruckenden Qualitäten der auf sehr hohem Niveau stehenden Interpretationen entsprechen der Gestaltung des Programms und der CD als Handelsprodukt. In den 18 Liedern sind leidenschaftliche und empfindungsschwere Puschkin-Vertonungen in gleich guter Dosierung vertreten wie die klangsinnlichen Hispanismen oder die charmanten Gefälligkeiten der leichtfüssigen Chansons. Selbst die «Scène dHermione», die von Pauline Viardot-Garcias Talent als Sängerin zeugt, und das Schumanns besten Einfällen ebenbürtige Mörike-Lied «In der Frühe» fehlen auf dieser CD mit Portraitcharakter nicht. Der stets einfühlsam begleitende Pianist Lambert Bumiller steuerte einen blitzgescheiten Einführungstext bei.

Вечером 18-го марта 2019 года в роскошном "Королевском зале" бывшего бенедиктинского монастыря в г. Санкт Петер, расположенном на высокогорье неподалёку от Фрайбурга, состоялся концерт классической музыки "Примадонна и русский писатель" .
Меццо-сопрано Джорджи Домбради в сопровождении пианиста Ламберта Бумиллера, королевский зал в стиле рококо, сгущающиеся сумерки с горными пейзажами "Чёрного леса" на белеющих вершинах гор за огромными окнами - всё это перенесло развернуло любителей класссики лет так на сто пятьдесят назад, когда в салонах Баден-Бадена и Парижа рождались совместные Literaturnye i музыкальные произведения Тургенева и Полины Виардо, когда ценители культуры собирались все вместе, с тем, чтобы послушать новейшие музыкальные и литературные произведения своих одарённых современников - гениев полного гармонии 19-го века, память о которых живёт и по сей день во всех уголках нашей планеты, где классический жанр находит своего слушателя.
Известный немецкий актёр, певец и режиссёр Симен Рюгаак декламируя тексты, стихи А. С. Пушкина, а также рассказ И.С. Тургенева, 1850 года, "Певцы", в переводе на немецкий язык, ещё глубже погрузил слушателей в ту самую легендарную эпоху, а также проникнув в русскую душу, мастерски передал залу всю её глубину, широту и многогранность.
Со слов господина Ламберта Бумиллера: "В 1999-ом году телевизионный канал SWR во Фрейбурге записал аудиодиски в исполнени меццо-сопрано Джоржи Домбради. (Кстати и весьма интересный текст о Полине Виардо был составлен тоже им самим.) В то же самое время была записана и аудиокнига по его пьесе „Полина Виардо и Баден-Баден“ на тему "Сердца трёх", в которой роль И.С. Тургенева озвучил Симен Рюгаак. С тех пор возникло намерение создания концерта с чтением рассказов Тургенева и стихов А.С. Пушкина и, как раз вчера - это наконец-то стало реальностью".

Намерение создания этого концерта нашло своё воплощение господина Ламберта Бумиллера и прозвучало вечной темой любви к прекрасному.
...бурные аплодисменты, цветы, искренние слова благодарности за этот чудный вечер, полный гармонии и чистоты.
Далее устроители и участники концерта и иx друзья двинулись на ужин, где восторженные чувства свободно выплеснулись под звон бокалов. Едва познакомившись друг с другом и обменявшись контактами заговорили о России, Москве, Петербурге, Тургеневе, политике и культуре... Издатель романа "Дом книги" г. Михаэль Пауль, недавно посетивший Россию, рассказал о презентации своего романа " в России, в стране о которой с недавнего времени снова дурно отзываются его соотечественники, никогда в России не бывавшие, и в которую влюбляется буквально каждый иноземец, едва ступив на русскую землю и столкнувшись с её народом, достойно несущим на своих плечах самое дорогое в развитии общества - его культурное наследие.
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